Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer und am Abend und in der Nacht wird es schon ganz schön frisch.
Mit persönlich ist das ja ziemlich egal – ich bin ein Gartenzwergerl, aus Ton und frostbeständig!

Aber die tierischen Kollegen um mich herum, müssen jetzt echt fleißig sein, um den herannahenden Winter zu überstehen.

Die Schwalben haben es sich einfach gemacht, die verschwinden einfach nach Afrika. Na ja, wenn ich mir aber die Wegstrecke dahin so ansehe – auch nicht grad um die Ecke.

Aber sehen wir uns mal an, was unsere Gartenbewohner so machen.

Die Bienen halten Winterruhe, das heißt sie bleiben in ihrem Stock und wollen jetzt einfach ihre Ruhe haben – vor allem vor dem Imker. Das Wetter draußen kann ruhig frostig sein, solange sie genügend Honig haben, machen ihnen auch tiefe Temperaturen nichts aus. Sie kuscheln sich enger zusammen und halten die Temperatur im Bienenstock mittels Vibration ihrer Muskeln gleichmäßig warm.

Der Igel, der bei uns Garten wohnt, ich habe ihn Kasimir getauft, baut schon emsig an seinem weichen Nest aus Laub, Moos und Gras – hier wird er die kältesten Monate verschlafen. Vorher wird er sich noch viele Fettpölsterchen anfressen. Im Winter gibt es kaum Nahrung für ihn. Der Herr und Meister unseres Gartens läßt daher in einer Ecke viel Laub, Zweige und etwas Stroh liegen, damit sich der Igel sein Nest bauen kann. Igel senken all ihr Körperfunktionen auf ein Minimum. Kasimir überwintert hier jetzt schon das dritte Jahr.

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sondern nur eine Winterruhe. Das heisst, sie schlafen im Winter viel mehr als sonst, aber sie wachen zwischendurch auf, um zu fressen. Jetzt im Herbst sammeln Eichhörnchen einen Vorrat für die Wintermonate, sie verstecken und vergraben Nüsse, Eicheln oder Bucheckern. Sie merken sich zwar sehr viele, aber nicht alle ihre Verstecke. So leisten sie auch einen wertvollen Beitrag zur Vermehrung von Bäumen und Sträuchern.

Ja, wir haben auch ein Biotop in unserem Garten. Von meinem Standplatz aus kann ich es wunderbar sehen! Und die Fische darin überwintern auch. Sie sind wechselwarme Tiere – das heisst, sie passen ihre Körpertemperatur immer der Umgebungstemperatur an. Fische ziehen sich im Winter in frostfreie Verstecke zurück und überwintern da in einer Art Winterstarre. Im Frühjahr, wenn die Wassertemperaturen wieder steigen, werden sie wieder aktiv.

 

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